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    envoverse NFTs: Alle Infos, Gewinnspiel und Interview

    Mit dem NFT-Projekt envoverse sollen Web3 und Klimaschutz vereint werden – 10,000 ENVOs bilden den Startschuss. Die genauen Pläne hat uns Co-Founder Ralf Schwoebel im Interview verraten.

    Mats von Gegerfelt Autor inside NFTs

    Mats von Gegerfelt

    22.02.2022

    envoverse NFT
    Die ENVOs sind sorgfältig gestaltete 3D-Avatare. Foto: envoverse
    envoverse NFT
    Die ENVOs sind sorgfältig gestaltete 3D-Avatare. Foto: envoverse
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      Was ist das envoverse?

      envoverse ist das erste NFT-Projekt des envolabs-Kollektivs rund um den deutschen Digitalunternehmer Ralf Schwoebel. Gemeinsam mit CTO Danish Kiani verfolgt Schwoebel die Mission mithilfe von NFTs einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten.

      Der Verkauf von 10,000 ENVOs ist dabei der Startschuss eines langfristigen Plans. Die Einnahmen, die durch den initialen Verkauf entstehen, sollen bereits zu Beginn zu einem signifikanten Teil direkt in Klimaschutzmaßnahmen investiert werden. Mit dem verbleibenden Funding planen die envoverse-Entwickler das Projekt auszubauen und eine Decentralized Autonomous Organization (DAO) sowie einen NFT-Marktplatz für gemeinnützige Projekte zu entwickeln.

      Die Mitglieder der DAO (die Besitzer der ENVOs) sollen darüber entscheiden dürfen, welche Klimaschutzprojekte mit dem Geld der Community gefördert werden. Selbstverständlich haben die envoverse-NFTs aber auch weitere Vorzüge, die man von herkömmlichen NFT-Projekten kennt. Im Rahmen der Roadmap soll es diverse Airdrops geben, darunter ENVO Companions, die in Zusammenarbeit mit Non-Profit Organisationen erstellt werden sollten. Auch eine Partnerschaft mit einer Fashion Brand stellt envoverse bei Erreichen der 75%-Marke in Aussicht.

      Metaverse-ready

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      envoverse Basic Facts

      „NFTs mit Utility für Sammler und Investoren gleichermaßen“

      envolabs ist nicht die erste deutsche Organisation, die NFTs mit Umweltschutz verknüpfen möchte: der WWF Deutschland lancierte 2021 die sogenannten “NFAs” (Non-Fungible Animals). Dabei handelte es sich um NFTs bekannter Künstler wie beispielsweise Bosslogic, die jeweils unterschiedliche, bedrohte Tierarten repräsentieren sollten. Trotz einiger Medienaufmerksamkeit für das Projekt verkauften sich die NFTs allerdings nur schleppend und können bis heute nur ein geringes Handelsvolumen aufweisen.

      Aus der Sicht vieler NFT-Sammler machte der WWF den Fehler, nicht ausreichend auf die NFT-Community zuzugehen und über die wichtigen Kanäle wie Discord und Twitter zu kommunizieren. Diesen Fehler möchte envolabs nicht wiederholen: “Wir möchten Geld für den Klimaschutz einsammeln, aber wir glauben, dass dies nur möglich ist, wenn wir NFTs mit Utility für Sammler und Investoren gleichermaßen erstellen”, wie Ralf Schwoebel betont.

      envoverse Angel NFT
      "Looks rare" - ein ENVO mit Engelsflügeln. Foto: envoverse
      envoverse Angel NFT
      "Looks rare" - ein ENVO mit Engelsflügeln. Foto: envoverse

      Gewinnspiel envoverse x inside NFTs

      Update 03.03.2022: Das Gewinnspiel ist vorbei. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

      Zur Feier des anstehenden Releases bietet envoverse in Kooperation mit inside NFTs ein Gewinnspiel an.

      Zu gewinnen gibt es insgesamt 12 Preise:

      • 1 ENVO
      • 10 Whitelist-Spots
      • 100 Bäume, die im Namen des Gewinners gepflanzt werden

      Zur Teilnahme berechtigt sind alle Mitglieder der inside NFTsCommunity. Im Kanal #🍀︱gewinnspiele finden sich der Link zur Teilnahme und alle weiteren Details.

      Ralf Schwoebel, Co-Founder & CEO von envolabs und envoverse
      Ralf Schwoebel, CEO und Co-Founder von envolabs. Foto: envoverse
      Ralf Schwoebel, Co-Founder & CEO von envolabs und envoverse
      Ralf Schwoebel, CEO und Co-Founder von envolabs. Foto: envoverse

      Interview mit Ralf Schwoebel von envolabs

      Hi Ralf! Stelle Dich zum Anfang doch einmal kurz vor – wer bist Du und was hast Du vor envoverse beruflich gemacht?

      Seit 1995 erstelle ich eCommerce-Lösungen und setze Online-Marketing-Ideen um. Dabei habe ich auch von 2006 bis 2015 einen eigenen Download-Marktplatz in den USA aufgebaut, der dann von einem Investor in Florida aufgekauft wurde. Ich bezeichne mich gerne als Entwickler mit Geschäftserfahrung, da ich in den letzten Jahren verschiedene Startups entweder selbst oder mit Partnern gegründet habe und selbst noch Anwendungen schreibe.

      Wie seid ihr auf die envoverse-Idee gekommen und wie lange arbeitet ihr mittlerweile schon daran?

      Die Idee stammt eigentlich von unseren Investoren, die auf mich zukamen und fragten, ob man mit der NFT-Technologie nicht auch etwas Gutes tun kann – jenseits der Sammlung von mehr oder weniger fragwürdiger Kunst. Dies war auf einer gemeinsamen Wanderung in einem Naturpark auf der schönen Nordseeinsel Juist im Sommer 2021 – dort ist an vielen Stellen der Schaden des Klimawandels leider schon deutlich sichtbar. Richtig losgelegt haben wir dann Mitte November vergangenen Jahres mit der Erstellung eines 3D-Avatars.

      Wenn man einen eurer ENVOs kauft, erhält man zunächst einmal den von dir angesprochenen Avatar – der eigentliche Wert von NFTs wird aber zumeist erst in den Monaten und Jahren nach dem ersten Mint geschaffen, wenn sich das Team an die Arbeit macht und die Roadmap verwirklicht. Den Kauf eines ENVOs könnte man also gewissermaßen auch als Vorschuss an Dich und das envoverse-Team sehen. Was würdest Du einem potenziellen Käufer sagen – was zeichnet euch aus und inwieweit seid ihr committed langfristig für den Erfolg des Projekts zu arbeiten?

      Das ist eine sehr komplexe Frage und zielt ja darauf ab, dass der eigentliche Wert eines NFTs mit der Wertigkeit seiner Funktionen im Web3 wächst. Genau da setzen wir mit einem 5-Jahresplan an: Wir wollen Spenden im Umweltbereich durch die Blockchain effizienter und transparenter machen. 

      Platt gesagt wollen wir Umweltprojekte mit den NFTs direkt verbinden. Die ersten 10.000 Avatare repräsentieren dabei unsere Gründungsmitglieder, die über die Mittelverwendung der Spenden für Projekte abstimmen werden. Dahinter stecken natürlich noch ganz viele Gamification-Pläne, die besonders durch die Verwendung von Augmented Reality und dem Einsatz von ENVOs im Metaverse – welches auch immer das Rennen machen wird – getrieben sind. Auf unserer Homepage (envoverse.com, Anm. d. Red.) kannst Du mit der AF-Funktion deines Smartphones ja mal einen ENVO in Dein Wohnzimmer holen.

       

       

       

       

      Auf eurer Roadmap finden sich ja bereits einige konkrete Punkte wie beispielsweise ein Carbon Offsetting. Was ist in den ersten Wochen und Monaten nach dem Mint geplant und an welche Meilensteine sind eure Pläne geknüpft?

      Auf unserer öffentlichen Roadmap haben wir die Milestones skizziert, die deutlich an den Erfolg des Minting-Prozesses geknüpft sind. Zuerst werden wir als Zeichen der Ernsthaftigkeit 500.000 Bäume pflanzen, die dem Projekt verbunden bleiben. 

      Zum Einen können wir den NFT-Inhabern damit auch die Quittungen und die Bäume in echt zeigen, zum Anderen gibt das schon mal einen dauerhaften Wert für die DAO. 

      Darüber hinaus werden wir die übrigen Einnahmen aus dem Angebot in einen gemeinnützigen Verein überführen, der als eigentliches Vehikel für zukünftige Projekte dient und die Funktionalität der ENVOs als Vereinsmitglieder in die reale Welt trägt. So können wir je nach Einnahmenhöhe große oder kleinere Projekte gemeinsam mit der Community umsetzen und hoffen damit auch auf eine entsprechend starke Stimme in vielen wichtigen Klimaprojekten.

      Was ist eure langfristige Vision – wie geht es nach diesen ersten Donations weiter und wie sieht das envoverse in 2-3 Jahren aus?

      Wir haben das Ziel, in den nächsten fünf Jahren mindestens eine Milliarde US-Dollar an Spenden über die Blockchain und andere Zahlungsmethoden an Klimaprojekte zu leiten. Wir sehen das envoverse als “klimafreundliche Enklave” im Web3, deren Aufsicht und Entwicklung ganz stark von der Community mitbestimmt wird. Das eigentliche NFT aus dem jetzt kommenden Drop sehen wir als Einwohnernachweis in dieser Enklave und der 3D-Avatar ist dabei das sichtbare Element für Profilbilder und 3D-Anwendungen.

      Einen ENVO zu besitzen wird der sichtbare Nachweis sein, Gutes zu tun und sich aktiv für das Klima einzusetzen. Wenn man das als Klima-Club sieht, wollen wir schon Mitte 2023 soweit sein, daß das envoverse als klimafreundliche Marke etabliert ist.

      Die Frage erreicht euch vermutlich öfters: Warum habt ihr euch dafür entschieden, die ENVOs auf Ethereum zu minten und nicht auf einer weniger energieintensiven Blockchain wie beispielsweise Polygon?

      Das ist uns nicht leicht gefallen – es waren auch Cardano oder andere Layer-2 Möglichkeiten neben Polygon im Gespräch. Jedoch zeigt die aktuelle Marktlage, dass unsere finanziellen Ziele kaum in den alternativen Netzen erreichbar sind. Diese sind zwar stark im Kommen, aber für ein Projekt in Millionenhöhe müssen wir heute dort sein, wo die Masse an NFT-Sammlern am aktivsten ist. Wir sind aber für die kommenden Projekte nicht an Ethereum gebunden und fast alle Mitgründer haben auch ein paar ADA oder sind in anderen Blockchains aktiv.

      Zu guter Letzt: Kannst Du uns schon ein paar Hints zu den verschiedenen Traits der ENVOs geben?

      Das Grundgerüst der Avatare wurde mit Blender 3.0 erstellt und es haben insgesamt acht Künstler an den Traits gearbeitet. Da wir hier nicht mit generativen Bildern arbeiten und einfach mal eine Sonnenbrille über ein Bild schieben können, sind es mittlerweile über 350 Traits geworden, die an das jeweilige Skelett des Avatars angepasst wurden damit man damit auch wirklich in 3D rumlaufen, springen und reden kann.

      Alleine 30 verschiedene Gesichter können die Augen und den Mund auf- und zumachen. Dazu kommen Shirts, Kopfbedeckungen oder Schuhe. Dabei gibt es natürlich einige Kombinationen, die sehr selten sind und auch nicht mit anderen funktionieren wie beispielsweise Astronaut, Smoking, Engel mit Flügeln et cetera und daher nur zwei bis drei mal vorkommen.

      Wir sind sehr gespannt auf das Endergebnis. Gibt es noch etwas, das Du der inside NFTs-Community mitteilen möchtest?

      Ich freue mich sehr über das Interesse auch von deutscher Seite und sehe ein paar sehr spannende Jahre im Bereich Web3 auf uns zukommen. Persönlich finde ich, dass wir als deutsche Community besonders die Bereiche Lizenzierung und Industrieanwendungen der Blockchain-Technologie beeinflussen können und sollten. NFTs müssen ja nicht immer nur Kunst sein, sondern funktionieren als Smart Contracts auch hervorragend im Bereich Zugangskontrolle oder öffentlicher Datenintegrität.

      Ralf, wir danken Dir für das Gespräch und wünschen euch viel Erfolg!

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